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Allgäuer radeln zu den IAA-Protesten in München

BN-Mitglieder und Unterstützer machen sich auf den Weg, um am Samstag 11.9.21 an der Fahrrad-Demo gegen die IAA in München teilzunehmen. Gruppe setzt auch Zeichen gegen B12-Ausbau.

11.09.2021

Am Samstag den 11. September findet in München anlässlich der dort zeitgleich stattfindenden Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) eine Großdemonstration „Klimaschutz statt Autolobby – Mobilitätswende jetzt!“ statt. Eine Gruppe von ca. 20 Allgäuer Radlerinnen und Radlern ist anlässlich des geplanten B12 Ausbaus am Freitag, 10. September, mit dem Fahrrad von Kaufbeuren in Richtung München losgefahren, um am nächsten Tag an der großen Fahrraddemo teilzunehmen.

Zum Auftakt setzten Sie an der B12 bei Kaufbeuren ein Zeichen für eine Verkehrswende. Josef Kreuzer, Kreisvorsitzender des BN im Ostallgäu: „Mit dem geplanten autobahngleichen B12-Ausbau für eine halbe Milliarde Euro wird die bisherige autozentrierte Verkehrspolitik weiter zementiert. Um die Klimaziele von Paris zu erreichen, muss das Geld in Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr und nicht in Straßenausbau investiert werden.“

Thomas Reichart, B12-Beauftragter der BN-Kreisgruppe Ostallgäu, ergänzt: „Wir fordern von der neuen Bundesregierung, den Bundesverkehrswegeplan zu überarbeiten und alle klimaschädlichen Projekte herauszustreichen. Dazu gehört auch der autobahngleiche B12-Ausbau zwischen Buchloe und Kempten.“



Hummeln – Bienen im Pelz Vortrag des BUND Naturschutz stellt pelzige Brummer vor

Lebensweise, Schutz und Hilfe für die sympathischen Geschwister der Biene standen im Mittelpunkt. Demeter Imker Christian Sedlmair stellte uns in seinem Vortag  „Die Hummel - ein pummeliger Brummer, oft unterschätzt doch schützenswert" diese wichtigen und schützenswerten Insekten in Pfronten im Haus des Gastes vor.

Heimische Hummeln sind unverzichtbare Bestäuber von Kulturpflanzen und spielen daher in heimischen Biotopen eine wesentliche Rolle. Als staatenbildende Insekten stellen sie hohe Ansprüche an Nistplätze. Nur in Kulturlandschaften mit  Verstecken und passendem Blütenangebot kann eine breite Palette an Hummelarten existieren, denn diese Insekten haben keinen Imker, der ihnen eine Behausung zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zu den Bienen können Hummeln auch bei kälteren Temperaturen fliegen und bestäuben. In kalten Frühjahren ist das besonders wichtig. Durch ihren Pelz ist die Bestäubungsleistung der einzelnen  Hummel sehr hoch und effizient, außerdem fliegen die Hummeln täglich viel länger als Bienen. Obwohl die meisten Arten stechen können, tun dies die friedfertigen Nützlinge nur bei massiven Angriffen, auch deshalb und weil sie fleißige Bestäuber sind werden sie gerne in Gewächshäuern bei Erwerbsgärtnereien eingesetzt.

Von den über 40 Hummelarten in Deutschland ist mehr als die Hälfte bereits gefährdet. Deshalb sind wilde Ecken im Garten, Totholz, aber auch Nisthilfen sehr wichtig.  Mähroboter sind der Tod jedes Hummelnestes. Durch den Einsatz von den sogenannten Neonikotoiden verlieren die Insekten, die Orientierung, drum ist es gut, dass diese jetzt verboten sind, so Sedlmair. Jeder kann in seinem Garten Insektenfreudliche Pflanzen anbauen, die ist auch in Balkonkästen möglich. Der Steingarten mit Elfantengras ist absolut kein Lebensraum für Hummeln und Co, so der erfahrene Imker.


Bayerische Naturschutzmedalie für Dr. Hans Ehrhardt

In seiner Laudatio betonte Weiger den hohen Einsatz, den Ehrhardt für die Natur geleistet hat, sei es für die Ausweisung des Birnbaumer Filz, als Naturschutzgebiet, der Kampf gegen den Ausbau der A7 , Erhardt ist auch der Ideengeber  und Planer für den Nationalpark Ammergebirge. Außerdem war er lange Jahre Naturschutzbeirat.



Kreisgruppenvorstand besucht BN Grundstück am Bodenlosen See bei Hausen

Vortrag "Nationalpark Ammergebirge – eine Schnapsidee ?" Referent Ulrich Wotschikowsky

Zugegeben – es war eine populistisch anmutende Überschrift, zu der die BUND- Naturschutz in Bayern e.V. - Ortsgruppe Halblech eingeladen hatte. Doch der Referent Ulrich Wotschikowsky, Forstwissenschaftler und Wildbiologe, wählte ganz bewusst diesen Titel für seinen Vortrag und versprach, die Argumente für und gegen die Nationalparkidee Ammergebirge kritisch zu durchleuchten. weiter: