BN Kindertourenführer mit 12 Touren

Neuer Kindertourenführer erschienen

Mit jetzt 12 kleinen Touren für Kinder ist der neue Kindertourenführer erschienen. Er bietet angenehm zu gehende Wege für Familien mit Kindern an, von Füssen bis Kaufbeuren und vom Günztal bis zur Trauchgauer Ach. Dabei gibt es eine Menge zu entdecken und nicht nur das, man kann auch etwas über die Natur vor unserer Haustür lernen. Unter dem Motto "Wildnis erleben im Ostallgäu" hat d​ie Kreisgruppe Ostallgäu/Kaufbeures des​

B​UND​ Naturschutz diese zweite, erweiterte Auflage seiner Tourenbroschüre herausgegeben. Sie entstand bei den Aktionen mit Kindern, für die er vom Bayerischen Umweltministerium für die Jahresumweltbildungsprojekte 2015 und 2016 gefördert wurde. Die Broschüre ist zu erhalten bei der BUND Naturschutz Kreisgruppe Ostallgäu-Kaufbeuren, Schmiedgasse 24, 87600 Kaufbeuren, telefonisch unter 08341 12250, per mail ostallgaeu-kaufbeuren@bund-naturschutz.de

Den neuen BN Kinderführer mit 12 ausgewählten Touren zum Projekt "Wildnis erleben im Ostallgäu" finden Sie hier:

Gelungener Jahresabschluss beim Bio-Herbstmarkt in Obergünzburg am 15. Oktober.

 An einem Stand beim Bio-Herbstmarkt in Obergünzburg erlebten Kinder die "Wildnis" vom diesjährigen Umweltbildungsprojekt des BUND Naturschutz Ostallgäu-Kaufbeuren.
Wildes entdecken unter einem Binokular und anschließend nachbasteln oder malen – Kinder entdeckten unter Anleitung von Umweltpädagoginnen des BUND Naturschutz wie schön Natur sein kann. Der Herbstabschluss des diesjährigen Vielfalt-Projektes der Kreisgruppe Ostallgäu-Kaufbeuren zauberte bei mehr als 50 Kindern und ihren Eltern ein Lächeln ins Gesicht, wenn sie staunend Großes im Kleinen ergründeten. Über vier Stunden bewiesen die Vielfalt-Referentinnen mit ihren verschiedenen Mitmachaktionen die ganze Bandbreite des Vielfalt-Projektes, das im gesamten Ostallgäu über das Jahr verteilt durchgeführt wurde.

 

 

Das Umweltbildungsprojekt „Wildnis im Ostallgäu 2016“ wird gefördert aus Zinserlösen des Umweltfonds zur Intensivierung der Umweltbildung in Bayern.

 

Für Rückfragen: Anne Berkmüller, info@anne-umweltbildung.de,  0176 56527531.


Mit dem Bleistift in die Wildnis

Unter diesem Motto stand eine Wanderung der 6d der  Realschule Obergünzburg in die Teufelsküche. Die Schülerinnen und Schüler waren vom Bund  Naturschutz dazu eingeladen worden, weil Jenny Jandl zum zweiten mal die beste Sammlerin der diesjährigen Haus- und Straßensammlung  war.
Martin Engewicht, Naturpädagoge und Künstler zeigte einfache Techniken mit dem Bleistift und forderte die Kinder auf ungewöhnliche Formen, fremde Wesen und geheimnisvolle Pflanzen zu entdecken und zu zeichnen. Mit Papier und Bleistift ausgerüstet wagten sich die Mädchen und Buben in die Wildnis der Teufelsküche. Mit Unterstützung des Künstlers und der Naturpädagogin Tina Melder entstand aus den einzelnen Bildern eine wunderschöne Wildnis-Collage.


Wildnis erleben 2016

Seminar "Wildnis in der Umweltbildung"

 „Wildnis“ ist das neue Motto für die Vielfalt-erleben-im Ostallgäu Aktionen des BUND Naturschutz in 2016. Im Rahmen des inzwischen im vierten Jahr laufenden Projekts "Vielfalt" der  Kreisgruppe Ostallgäu/Kaufbeuren fand vergangenen Samstag ein Weiterbildungsseminar für Umweltbildungsreferenten zum Thema Wildnis statt. Mit 21 Teilnehmern war das Seminar voll ausgebucht und zeigte, dass das Leitungsteam um Barbara Zach, Miriam Gerhardt und Anne Berkmüller mit diesem Thema den Nerv getroffen hatte. Was ist Wildnis? Ist Wildnis wild oder bedeutet es nicht vielmehr „Freiheit“? Wo finden wir Wildnis? Wie können wir wilde, also freie Natur erleben und die Kompetenz für die aktive Gestaltung unserer Zukunft den Teilnehmern der diesjährigen BUND-Aktionen vermitteln?
Gemeinsam mit den beiden hochkompetenten Fach-Referenten aus der Eifel begab sich die Gruppe in die Wildnis. Zuerst mit den Gedanken, ob nur Natur wild sein kann, oder frei? Ob nicht unser Denken frei sein sollte und auch unser sozialer Umgang? Was Wildnis im  Nationalpark Eifel bedeutet und wie das Thema Wildnis dort in der Umweltbildung allgemein und an den Schulen im Speziellen umgesetzt wird, war für alle Teilnehmer höchst motivierend.
Der Biologe Stefan Lehrke stellte mit seinem Vortrag "Wildnis wagen?!" die Bedeutung natürlicher Dynamik aus unterschiedlichen Blickwinkeln vor, von der Ökologie bis zur Philosophie. Angeregt diskutierten die über 20 Teilnehmer auch ihr Verständnis von Wildnis. Anschließend belegte die Diplom Natur- und Waldführerin Sabine Wichmann mit Beispielen aus der Eifel, wie abwechslungsreich und kompetenzfördernd sich das Thema für die Schule eignet. Nicht nur im Biologie-Unterricht lassen sich die Prozesse von Verfall und Neuentstehung ansprechen. Gezeigte Exempel auch aus Kunst und im Fach Deutsch zeigten anschaulich, wie die Kinder durch das Thema "Wildnis" mittels Bildung für nachhaltige Entwicklung und Umweltbildung an Gestaltungs-Kompetenzen für ihr späteres Leben dazugewinnen konnten.