Kreisgruppe besucht die Agri PV Anlage in Biessenhofen
Bio-Landwirt Gerhard Metz und die Fa. Nestlè haben sich zusammengetan. Gerhard musste was für seine Kühe tun, da sein Hof im Ort liegt und das Austreiben für den Bio-Betrieb schwierig ist, so wurde ein neuer Stall außerhalb der Ortschaft, in die Nähe des Firmengeländes der Fa.- Nestlé direkt an der Agri PV Anlage gebaut.
Es entstand ein Holzstall mit einer eigenen Liegehalle, „Tierwohl“ Stall, das ist Gerhard Metz wichtig zu erwähnen. Die 50 Kühe können sich frei bewegen, liegen wiederkäuend, können aus eigenem Antrieb zum Melken gehen, fressen im Stall oder auf der Weide unter der PV Anlage.
Die Anlage steht auf 4,74 ha das entspricht 7 Fußballfelder, 7800 Module sind 2 m hoch aufgestellt und soweit auseinander, dass noch mit einem Bulldog gemäht werden kann. Die Fläche ist beschattet, was den Vorteil hat, sie trocknet nicht so schnell aus und die Kühe können sich unter den Modulen aufhalten und sind nicht der Sonnenstrahlung ausgesetzt.
Die Module wurden nur mit Stützen in den Boden geklopft, kein Beton, was sie viel günstiger macht als auf den Dächern des Firmengeländes oder auf dem großen Parkplatz.
Die Investition betrug 3. Mio. € und deckt 25% des Strombedarfs von Nestlé ab, nach 5 Jahren amortisiert sich die Anlage, so Clemens Teyen der Leiter Energie- und Umweltmanagement von Nestlé. Er wies auch auf weitere Maßnahmen hin, die im Werk durchgeführt werden, wie Wärmerückgewinnung, Einsatz von Wärmepumpen uvm.
Für die Fam. Metz bleibt die Fläche in der landwirtschaftlichen Förderung, sie haben Beschattung für ihre Tiere und erhalten zusätzlich noch Pacht von Nestlé.
Der Betrieb hält durch den Neubau nicht mehr Kühe, die Familie , Vater, Tochter und Sohn setzt auf Direktvermarktung, eine eigene Milchverarbeitung, Hühner und neu soll noch ein Bauwagen am neuen Stall stehen, in dem ein kleines Café betrieben wird.
So entstand für beide Seiten eine Win Win Situation und zusätzlich ein gutes Marketing für Nestlé.
Vortrag "Nationalpark Ammergebirge – eine Schnapsidee ?" Referent Ulrich Wotschikowsky

Zugegeben – es war eine populistisch anmutende Überschrift, zu der die BUND- Naturschutz in Bayern e.V. - Ortsgruppe Halblech eingeladen hatte. Doch der Referent Ulrich Wotschikowsky, Forstwissenschaftler und Wildbiologe, wählte ganz bewusst diesen Titel für seinen Vortrag und versprach, die Argumente für und gegen die Nationalparkidee Ammergebirge kritisch zu durchleuchten. weiter:








