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Ortsgruppe Obergünzburg

 

Vorsitz: Rosmarie Mair
Kontaktadresse:
87634 Obergünzburg Am Kalkofen 7
Tel:   08372/7793
mail: bund-naturschutz-oberguenzburg@gmx.de


Monatsversammlung

findet jeden 3. Mittwoch im Monat um 20 Uhr statt.
Nächster Termin ist Mittwoch, 17. November 2021 , Gasthaus Schwanen in Obergünzburg

 

Vorstandschaft der OG

Neuwahlen der Vorstandschaft:  Be­stätigt im Amt wurden Rosmarie Mair als 1. Vorsitzende und Albert Staffen als Kassier. Albrecht Dörr, der bisherige Schriftführer, wurde zum 2. Vorsitzenden gewählt und Agnes Oberhofer über­nimmt künftig das Amt der Schriftführerin.


Ein Uhu mitten in Obergünzburg

Eine ganz besondere Überraschung erlebte Agnes Oberhofer Anfang Mai 2020, als sie in einem Garten in Obergünzburg einen notgelandeten Uhu entdeckte. Sie verständigte Armin Hofmann, den bekannten Naturfotografen aus Kempten, der den Uhu abholte und zur Auffangstation für verletzte Eulen und Greifvögel nach Seeg brachte.  Dort wurde er von den Betreibern der Auffangstation, den Eheleuten Melanie und Thomas Reibl, wieder hochgepäppelt. Glücklicherweise hatte der Uhu keine Knochenbrüche oder schweren Verletzungen, so dass er nach 3-wöchiger Pflege wieder in die Freiheit entlassen werden konnte. nicht Die Kosten für die Pflege des Uhus hat die Bund Naturschutz Ortsgruppe Obergünzburg übernommen.
Die Auffangstation Seeg ist v.a. für verletzte Greifvögel und Eulen da, Kontakt über Tel. 08364-984360. Falls andere verletzte Wildtiere gefunden werden, vermitteln die Eheleute Reibl geeignete Pflegestellen für diese Tiere. Die Auffangstation in Seeg kann diese nach telefonischer Voranmeldung besichtigt werden.
Die Auffangstation wird privat betrieben, Spenden sind willkommen. Die Kontonummer der Auffangstation Seeg lautet DE 71 7335 0000 0515 5591 44. Wer eine Spendenbescheinigung möchte, spendet bitte über den LBV Landesbund für Vogelschutz, Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim, IBAN DE 40 7315 0000 0430 1113 28, Verwendungszweck: Zuschuss für Greifvogelschutz.
Rosmarie Mair, Bund Naturschutz Obergünzburg

Löffelkrautstandort Gfällmühle

unsere Bemühungen zur Wiederbelebung des Bayerischen Löffelkrauts am Standort Gfällmühle zeigen Erfolge, durch Bewässerung und weitere Pflegemasnahmen erholt sich die schon fast verschwunde Pflanzenpopulation deutlich, sogar eine seltene Jagdspinne wurde gesichtet. Bilder Rosi Mair, April 2020

Naturkundliche Wanderung mit Förster Georg Schön in den Günzhangwäldern

Die Bund Naturschutz Ortsgruppe Obergünzburg und Revierförster Georg Schön pflegen seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gern ist Förster Schön der Einladung der OG gefolgt und hat für 2019 wieder eine Waldwanderung im Rahmen von BayernTourNatur angeboten. Die wichtigsten Strauch- und Baumarten der Günzhangwälder mit Hilfe einprägsamer Merkmalen sicher bestimmen zu können, wollte Förster Schön den Teilnehmern vermitteln. Er hat dies auf unterhaltsame und interessante Weise geschafft, indem er zu den meisten Sträuchern und Bäumen Wissenswertes über die Nutzung früher und heute, über Heilkraft und sonstige Besonderheiten zu berichten wusste. Das langsam näher kommende Donnergrollen beendete die Wanderung nach kurzweiligen 2 ½ Stunden. Die Bund Naturschutz Vorsitzende Rosmarie Mair versprach den Teilnehmern eine Fortsetzung der naturkundlichen Exkursionen mit dem Förster.

Kindergruppe "Die Waldindianer"

Endlich war es auch bei uns wieder soweit: die Waldindianer konnten im Sommer 2021 nach der langen coronabedingten Pause wieder loslegen!
Aktuelle Infos gibt es auf der Seite Kinder + Jugend.

 


Baumpflanzaktion an der Günz bei Obergünzburg

120 Bäume und Sträucher sind an der Günz nördlich von Obergünzburg gepflanzt worden. In einer Gemeinschaftsaktion der Stiftung KulturLandschaft Günztal und der Ortsgruppe Obergünzburg des Bund Naturschutz wurden am 13. November mit ehrenamtlichen Helfern das Günztal mit vielen neuen Gehölzen bestückt. Durch intensive menschliche Nutzung des Talraums, Sturmereignisse und Biber-Aktivitäten waren viele Sträucher und Bäume zwischen der Liebenthann-Mühle und Obergünzburg verschwunden und damit auch der Lebensraum für so manche Vögel und viele andere Tiere. Schwarz-Erlen und Weiden kamen als überflutungstolerante Baumarten bei der Pflanzung ebenso zum Einsatz wie Linden und Traubenkirschen, die für Insekten attraktive Blüten als Nahrungsquelle bieten. Zum Schutz vor Biber-Verbiss wurden alle Gehölze mit einem bibersicheren Gitter versehen. Bürgermeister Lars Leveringhaus machte sich vor Ort ein Bild von der gelungenen Aktion, die der Markt Obergünzburg mit 2000 Euro finanzierte. 

Fotoausstellung: Schmetterlinge im Günztal

Die beiden Naturfotografen Ulrike und Achim Buhani aus Obergünzburg haben über 330 verschiedene Schmetterlingsarten im Günztal fotografiert. Eine Auswahl der schönsten Motive haben sie zur Fotoausstellung „Schmetterlinge im Günztal“ zusammengestellt. Wo die Ausstellung als nächstes zu sehen sein wird, steht noch nicht fest.
Eine Gemeinschaftsaktion des Bund Naturschutz Obergünzburg und der Stiftung KulturLandschaft


Vortrag „Naturnahe Gartengestaltung“ von Ingrid Völker

„Verlust der Artenvielfalt“ war die Motivation diesen Vortrag zu organisieren, so Christine Räder, stellvertretende Vorsitzende der Ortsgruppe. „Jeder kann in seinem Garten dazu beitragen, dass Natur wieder Platz gegeben wird.“

Ingrid Völker ist Planerin für Naturgärten, sie zeigt sehr anschaulich auf, wie einfach ein pflegeleichter Naturgarten anlegt werden kann. Wie schön heimische, bienenfreundliche Pflanzen und Sträucher darin ausschauen können.  So ist mit Trockenmauern, die auch aus Steinen vom Grundstück entstehen können, viel zu erreichen. Beim Gartenanlegen arbeitet sie am liebsten mit den Hausbesitzern und deren Kindern zusammen. Damit entsteht ein besonderes Verhältnis zu den Pflanzen. Die abgeblühten Stauden im Herbst sollen nicht alle abgeschnitten werden, damit auch noch was für die Vögel bleibt. Ein kleiner Teich bietet den Vögeln Wasser und schafft Lebensraum für Amphibien. Totholz lieben Wildbienen als Unterschlupf oder über Steinhaufen freuen sich Eidechsen. Auch Industrie- und Gewerbeflächen können pflegeleicht mit Blühpflanzen gestaltet werden. Ingrid Völker ist auch die Planerin für das Leader Projekt „Wiese mal 16“. In 16 Gemeinden im Ostallgäu, darunter auch Obergünzburg und Günzach, arbeitet sie mit den Mitarbeitern der Bauhöfe zusammen, um geeignete innerörtliche Flächen in artenreiche Wiesen zu verwandeln.



„Löffelkraut und Wildnis am Röhrwanger Mühlbach“

Eindrücke von der Wanderung am Röhrwanger Mühlbach in der Gfällmühle.

30 Jahre Bund Naturschutz Obergünzburg

Pflanzaktion an der Günz

Mitglieder der Ortsgruppe haben an der Günz 150 junge Bäume gepflanzt. 75 Schwarzerlen, 50 Weiden und 25 Weißdorn. Um die linerare Struktur der Begleitbäume der Günz aufzuweichen wurden die jungen Bäume in Inseln mit bis zu 5 m Breite gepflanzt. Die Bauminseln wurden von Weißdorn umsäumt um Blühpunkte ins Günztal zu setzen und um die Bienenweide zu verbessern.

Biberwanderung an der Günz

Auf den Spuren der Biber im Günztal
Anfang März lud die Ortsgruppe zu einer öffentlichen Führung ins Günztal.
Über 20 interessierte Leute hörten viel interessantes über die Biber im Günztal, die besten Baumeister im Wasser.

Naturführungen bei der Liebenthann Mühle

Die Ortsgruppe Bund Naturschutz Obergünzburg und die Familie Haid, Besitzer  der Liebenthannmühle, vermitteln für interessierte Gruppen Naturführungen im nahe gelegenen Staatsforst an. Die erste Führung fand bereits statt. Die ausgebildetete Naturführerin Ruth Beckmann zeigte der Mindelheimer  Ortsgruppe des Bund Naturschutzes die Schönheiten des Waldes, die Entstehung von Tuffstein und an der Reverdyquelle das Vorkommen des Bayerischen Löffelkrauts. Herr Haid erläuterte die Geschichte der Mühle. Einbezogen werden soll in Zukunft noch die Burgstelle Liebenthann mit ihrer Geschichte.

Führungen können gebucht werden bei Fam. Haid Tel. 08372- 980265.  
Flyer Naturführungen hier:
info@liebenthann.de  
www.liebenthann.de

 

Unsere Grundstücke und Projekte