Wie halten Sie es mit der Natur?

V. li Christian Vavra (Die Grünen), Hans Hack, stellvert. Vorsitzender der Kreisgruppe Bund Naturschutz, Susen Knabner (Freie Wähler), Dr. Paul Wengert (SPD), Angelika Schorer (CSU), Thomas Frey, Moderator und Regionalreferent des Bund Naturschutz für Schwaben

Die Kreisgruppe Ostallgäu-Kaufbeuren des Bund Naturschutz in Bayern veranstaltete eine Podiumsdiskussion mit den Kandidaten der im Landtag vertretenen Parteien im Soldatenheim in Füssen. Moderator war Thomas Frey, Regionalreferent des Bund Naturschutzes für Schwaben.
Den Artikel aus der Allgäuer Zeitung vom 08.09.2018 finden Sie hier:


Hummeln – Bienen im Pelz Vortrag des BUND Naturschutz stellt pelzige Brummer vor

v. l. Demeter Imker Christian Sedlmair und Hans Hack, stellvertr. Vorsitzender der Kreisgruppe

Lebensweise, Schutz und Hilfe für die sympathischen Geschwister der Biene standen im Mittelpunkt. Demeter Imker Christian Sedlmair stellte uns in seinem Vortag  „Die Hummel - ein pummeliger Brummer, oft unterschätzt doch schützenswert" diese wichtigen und schützenswerten Insekten in Pfronten im Haus des Gastes vor.

Heimische Hummeln sind unverzichtbare Bestäuber von Kulturpflanzen und spielen daher in heimischen Biotopen eine wesentliche Rolle. Als staatenbildende Insekten stellen sie hohe Ansprüche an Nistplätze. Nur in Kulturlandschaften mit  Verstecken und passendem Blütenangebot kann eine breite Palette an Hummelarten existieren, denn diese Insekten haben keinen Imker, der ihnen eine Behausung zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zu den Bienen können Hummeln auch bei kälteren Temperaturen fliegen und bestäuben. In kalten Frühjahren ist das besonders wichtig. Durch ihren Pelz ist die Bestäubungsleistung der einzelnen  Hummel sehr hoch und effizient, außerdem fliegen die Hummeln täglich viel länger als Bienen. Obwohl die meisten Arten stechen können, tun dies die friedfertigen Nützlinge nur bei massiven Angriffen, auch deshalb und weil sie fleißige Bestäuber sind werden sie gerne in Gewächshäuern bei Erwerbsgärtnereien eingesetzt.

Von den über 40 Hummelarten in Deutschland ist mehr als die Hälfte bereits gefährdet. Deshalb sind wilde Ecken im Garten, Totholz, aber auch Nisthilfen sehr wichtig.  Mähroboter sind der Tod jedes Hummelnestes. Durch den Einsatz von den sogenannten Neonikotoiden verlieren die Insekten, die Orientierung, drum ist es gut, dass diese jetzt verboten sind, so Sedlmair. Jeder kann in seinem Garten Insektenfreudliche Pflanzen anbauen, die ist auch in Balkonkästen möglich. Der Steingarten mit Elfantengras ist absolut kein Lebensraum für Hummeln und Co, so der erfahrene Imker.

Tiertragödie in Hohenschwangau

"Schwanennest erneut zerstört" den Artikel aus der Füssener Zeitung vom 15.05.2018 finden Sie hier:

 

Pressemitteilung – BUND Naturschutz in Bayern e.V. Kreisgruppe Ostallgäu- Kaufbeuren – Hans Hack – 2. Vorsitzender
Tiertragödie in Hohenschwangau
Der Sommer hat jetzt auch für die Jungschwäne am Alpsee geschlossen. Und damit ist auch für sie ihre unnatürliche Futterquelle versiegt. Wurden die Wasservögel am Alpsee in den Sommermonaten von den Touristen reichlich, aber mit ungeeignetem Futter gefüttert, so versiegt jetzt diese unnatürliche „Nahrungsquelle“. Schlimm ist, dass die stolzen Tiere durch das unvernünftige füttern nicht gelernt haben, sich selbst artgerecht zu ernähren. Die Muttertiere sind längst schon in ihr Winterquartier geflogen und mussten die inzwischen domestizierten Jungtiere zurück lassen. Sie sind nun, die Opfer des Tourismus der beiden Königschlösser. Seit Monaten müssen sie um Futter bettelnd in Hohenschwangau umherirren. Es ist nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen nächstes Jahr endlich geeignete Maßnahmen ergreifen und damit erfolgreich verhindern, dass sich dieses unwürdige Trauerspiel in Hohenschwangau nicht mehr wiederholt. Unsere Forderung: Gebt den Schwänen ihren natürlichen Lebensraum am Alpsee und damit auch ihre Würde wieder zurück.

Den Bericht aus der Süddeutschen Zeitung finden Sie hier:

Den Bericht aus der Allgäuer Zeitung finden Sie hier:

Den Bericht aus der Abendzeitung finden Sie hier:

 


Jahreshauptversammlung 2017 in Irsee

Geehrt wurden für 40 jährige Mitgliedschaft: Martin Hörmann (Pfronten), Dorothea Niehoff-Mutzel (Unterthingau), Renate und Walter Hundhammer (Füssen), Manfred Niess (Seeg) und Sibylle Gross (Marktoberdorf)
Geehrt wurden für 30 jährige Mitgliedschaft: Christl und Helmut Jekle (Irsee), Hilde Strobl (Marktoberdorf), Renate und Wolfgang Miethge (Kaltental), sowie Marie Helbig (Irsee)

Den Artikel aus der AZ finden Sie hier:

Bayerische Naturschutzmedalie für Dr. Hans Ehrhardt

Verleihung der bayerischen Naturschutzmedaille an Dr. Hans Ehrhardt (Mitte) durch Prof. Dr. Hubert Weiger (re) und 1. Vorsitzenden der Kreisgruppe Ostallgäu-Kaufbeuren Josef Kreuzer (li)

In seiner Laudatio betonte Weiger den hohen Einsatz, den Ehrhardt für die Natur geleistet hat, sei es für die Ausweisung des Birnbaumer Filz, als Naturschutzgebiet, der Kampf gegen den Ausbau der A7 , Erhardt ist auch der Ideengeber  und Planer für den Nationalpark Ammergebirge. Außerdem war er lange Jahre Naturschutzbeirat.


Podiumsdiskussion mit den Kandidaten zur Bundstagswahl

v. li. Pascal Lechler von der SPD, Susanne Ferschl von den Linken, Günter Räder von den Grünen, Stephan Stracke von der CSU und Moderator Beppo Zeislmeier

Auf dem Podium vertreten waren die Kandidaten der bisher im Bundestag vertretenen Parteien. Stephan Stracke von der CSU, Pascal Lechler von der SPD, Günter Räder von den Grünen und Susanne Ferschl von den Linken.

An dem Abend gind es  vor allem um die Positionen der Parteien zu den Themen Natur- und Umweltschutz. Besonders eingegangen wurde auf die Themen Landwirtschaft, Energiewende, Mobilität sowie Flächen- und Ressourcenverbrauch. Die Moderation übernahm Beppo Zeislmeier.

Den  Bericht vom Kreisboten Füssen finden Sie hier:

Den Bericht der Allgäuer Zeitung finden Sie hier:

 



Kreisgruppenvorstand besucht BN Grundstück am Bodenlosen See bei Hausen

v.l. Anne Berkmüller, Monika Müller, Helmut Hufmann, Christine Räder, Josef Kreuzer, Michael Käs, Hans Hack
Sonnentau

Vortrag "Nationalpark Ammergebirge – eine Schnapsidee ?" Referent Ulrich Wotschikowsky

Foto: Hans Hack- privat
Vor dem Vortrag- „Nationalpark Ammergebirge- eine Schnapsidee ?“ holten sich der Referent mit einigen Begleitern einige Eindrücke im westlichen Bereich des angedachten Gebietes - Nationalpark Ammergebirge. Das Foto zeigt den Grenzbereich des genannten Gebietes.

Zugegeben – es war eine populistisch anmutende Überschrift, zu der die BUND- Naturschutz in Bayern e.V. - Ortsgruppe Halblech eingeladen hatte. Doch der Referent Ulrich Wotschikowsky, Forstwissenschaftler und Wildbiologe, wählte ganz bewusst diesen Titel für seinen Vortrag und versprach, die Argumente für und gegen die Nationalparkidee Ammergebirge kritisch zu durchleuchten. weiter:

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